Hilfestellungen zum Tool

Hilfestellungen zur Bedienung und Interpretation

Zur Analyse einer Domain Ihrer Wahl, geben Sie diese einfach hier auf der Startseite ein und klicken den „Go!“ Button. Anschließend ermittelt der Backlinkgraph alle Linkdaten. Folgend öffnet sich das Arbeits-Menü. Dieses besteht aus drei Bereichen.

Übersicht Bedienung

Arbeitsmenü

Zur Bedienung unseres Tools, stehen dem Nutzer drei Sektionen zur Verfügung. Die linke Hälfte bietet allerlei Zusatzinfos zur Testdomain und jeder angeklickten Domain in der Link-Wolke. In der Mitte des Bildschirms werden die Ergebnisse in einem Schalenmodell dargestellt (Linkwolke). Dieses kann beliebig mit der Maus verschoben werden – auch der Zoom-in und Zoom-out sind möglich. Dazu weiter unten mehr. Die rechte Navi-Leiste ist ein- und ausklappbar über den roten „Optionen“ Button. In diesem Bereich wählt man die gewünschte Art der Datenaufbereitung. Zudem lässt sich z.B. festlegen, ob Backlinks oder externe Links vom Backlinkgraph angezeigt werden sollen.

Linkes Menü

Linke InfoleisteHier findet der Nutzer zunächst einige SEO-relevante Eckdaten zur getesteten Domain, wie die Anzahl der Backlinks von verschiedenen Domains (Domainpopularität) sowie die Anzahl aller Links (Linkpop).

Es folgt die sogenannte IP-Diversifikation (auch IP-Popularität). Diese Quote gibt an, wie viel Prozent der eingehenden Links von unterschiedlichen IPs (Servern) stammen. Stammen beispielsweise von 10 Links zwei aus Quellen mit der gleichen IP, beträgt die Diversifikation 80%. Das kann z.B. sein, wenn a.de und b.de auf demselben Server liegen. Eine kleine Diversifikation (z.B. unter 50 Prozent) deutet zumindest darauf hin, dass eine Vielzahl der Backlinks aus gleichen Quellen stammt. Zum Beispiel durch exzessiven Linktausch mit immer den gleichen Partnern oder aber einer intensiven Verlinkung von Projekten untereinander und ohne ausreichende Diversifikation mit anderen Linkquellen.

Der nächste Analyse-Punkt ermittelt die Anzahl der sogenannten „Class C Diversifikation“. Auch dieses Datum dient, wie die IP-Diversifikation, als Indiz für ähnliche Linkquellen und mögliche „schlechte Durchmischung“. Doch was versteht man darunter? Die IP-Adresse eines Servers besteht auf vier Gruppen. Beispiel 178.77.70.167. Diese sind in Klassen unterteilt: AAA.BBB.CCC.DDD – wobei jede Klasse aus bis zu drei Ziffern bestehen kann. Der ein oder andere Webmaster hilft bekanntlich gerne beim Linkaufbau nach, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu erlangen und besser in den Suchmaschinen zu ranken. Nun dürfte sich seit dem „Pinguin“ – Update von Google aber längst rumgesprochen haben, dass Link nicht gleich Link ist. Wenn schon künstliches Linkbuilding, dann sollte das Ziel eigentlich sein, ein möglichst „natürliches Linkwachstum“ nachzubilden.

Viele Links von Linkverkäufern stammen aber von ähnlichen Quellen oder Linknetzwerken. Prinzipiell können hunderte oder gar tausende Domains die gleiche IP haben – also auf demselben Server eines Hosters liegen. Bei Class C Links betrachtet man nur die ersten drei Segmente der IP-Adresse. Stammen nun viele Links von Seiten, die sich nur in Class-C (erst Recht natürlich D) unterscheiden, beispielsweise 178.77.70.167 und 178.77.70.169, ist dies schon ziemlich auffällig und wahrscheinlich „unnatürlich“. Entgegen der Behauptung vieler Linkverkäufer, handelt es sich also nicht wirklich um ein Qualitätsmerkmal für einen Linkmix, im Gegenteil. Denn es ist verständlicher Weise viel schwerer (aber „natürlicher“) eine hohe Diversifikation aus Links von Class-A oder Class-B Links nachzubilden.

Ein niedriger Wert ist in unserem Fall also ein Indiz, dass der überwiegende Teil der Backlinks von vielen ähnlichen Quellen stammt. Wenn beispielsweise nur 30 Prozent aller Links aus Quellen mit verschiedenen IPs bis Class-C stammen, liegt die Annahme nahe, dass künstlich nachgeholfen wurde. Etwa durch Verlinkung mit eigenen Projekten oder mit Linknetzwerken. Beides ist bekanntlich für Google ein „No-Go“.

Als nächstes gibt der Backlinkgraph die Verteilung von Follow zu Nofollow-Backlinks an. Der gängigen Lehrmeinung nach, werden ja nur Links „gewertet“, die nicht mit einem nofollow-Attribut markiert sind. Allerdings sind auch nofollow-Links unentbehrlich für einen „gesunden“ Linkmix. Denn statistisch gesehen, wäre es bei z.B. einer Domainpop von 100 sehr, sehr unwahrscheinlich, nicht wenigstens 1 nofollow-Link zu haben.

Es folgt die Verteilung von Home- zu Deeplinks. Gemeint ist also, wie oft im Verhältnis Startseite und Unterseiten verlinkt sind. Ein organisch gewachsenes Linkportfolio wird selten über 90 Prozent Links nur auf die Startseite aufweisen. Denn Nutzer verlinken in der Regel die für sie interessanten Inhalte – etwa einen Blogpost oder Foreneintrag. Wie immer gibt es natürlich Ausnahmen. Ein Tool wie Backlinkgraph.de wird tendenziell fast nur Startseitenlinks haben, da diese für die User am relevantesten ist. Bei Seiten mit Fokus auf Content (z.B. Newsseite), wäre hingegen eine solche Verteilung eher atypisch und ggf. „verdächtig“ für Suchmaschinen.

Die drei nächsten Eckdaten dürften bekannt sein. Einmal der Google Pagerank (PR), der OVI-Wert und der Alexa-Rank. Der PR wird allerdings seit Ewigkeiten nicht mehr aktualisiert und wird nur noch rein der Vollständigkeit aufgeführt.

SEO Eckdaten zur Linkwahl:

Wer einen der farbigen Kreise im äußeren Schalenbereich anklickt, erhält einige Zusatzinfos zur verlinkenden Domain. Also deren Link- und Domainpop sowie die Anzahl der Links insgesamt, die von dort aus auf die Testdomain zeigen. Schließlich kann man ja von einer Seite gleich mehrere Links bekommen. Aufgeführt wird dabei auch, ob diese follow und/oder nofollow sind bzw. deren Verteilung. Auf Wunsch lässt sich die Domain per Mausklick auch besuchen und so subjektiv begutachten. Ein weiterer Link ermöglicht die komplette Analyse des Projektes mit dem Seolyser.

Mittelteil

Die Bedienung im Mittelfeld ist denkbar einfach. Bei gehaltener, linker Maustaste lässt sich die Grafik beliebig in alle Richtungen verschieben. Per Mausrad ist das Zoomen nach innen und außen möglich. Wer kein Maus-Rad hat, kann dazu alternativ auch die + und – Taste auf dem Keyboard verwenden. Per Klick auf eines der farbigen Kreise im äußeren Ring, erhalten Sie links ergänzende Informationen zu dieser Domain und allen davon eingehenden Links.
Backlinkgraph Beispiel

Rechtes Menü

Das rechte Menü dient vor allem der Wahl der gewünschten Analyse bzw. Ansicht. Klicken Sie dazu bitte auf den roten Button „Optionen“ rechts oben. Zudem bietet die Spalte immer einige Hilfsinformationen für Einsteiger. Die erste Wahlmöglichkeit besteht ganz oben zwischen eingehenden Links (Voreinstellung) und ausgehenden Links. Im ersten Fall werden Ihnen also die Backlinks der Testseite dargestellt. Die andere Option zeigt hingegen die Seiten an, auf welche die Testdomain verlinkt. Praktisch eine Art Linkcheck statt Backlinkcheck.

IP Levels wählenUnter „Ansicht wählen“ lassen sich noch vier Gruppierungsansichten wählen. Der Standard ist eine IP – daher werden auch alle backlinkgebenden Domains angezeigt. Bei Level 2 reduziert sich die Ansicht auf jene Ergebnisse, wo mindestens zwei Links zwar von unterschiedlichen Domains stammen, aber von der gleichen IP. Beispiel: www.a.de und www.b.de liegen beide auf der IP 125.45.52.2 und verlinken auf die Testseite. Level 3 zeigt entsprechend dieser Logik nur Treffer, wo mindestens drei Domains auf einer IP linkgebend sind.
Mit der Ansicht „Gleicher GAnalytics-Code“ werden Domains angezeigt, welche denselben Google Analytics Code wie die getestete URL besitzen. Damit läßt sich ermitteln, welche Domains noch von dem Besitzer betrieben werden. Diese URLs müssen aber nicht untereinander verlinkt sein. Hier mehr zu „GAnalytics-Code“ – Ansicht.

Blättern in den Ergebnissen

Sofern die zu testende Webseite eine größere Domainpop aufweist als 100, werden die Ergebnisse auf mehrere Graphen aufgeteilt, damit die Darstellung übersichtlich bleibt. Rechts unten können Sie bequem durch alle Seiten (maximal 10) blättern.

Was bedeuten die verschieden Farben der Kreise?

Jeder Kreis ist eine Sammlung von 1-X Links von einer Domain zur Testseite. Nun können drei Szenarien eintreten:
a) alle Links sind follow -> grün
b) alle sind nofollow -> rot
c) eine Mischung aus beidem -> orange

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